Kooperationen

Kooperation mit der SchlaU-Werkstatt | Werbung

Aus meiner eigenen Tätigkeit als Lehrkraft in einer internationalen Vorbereitungsklasse weiß ich, wie wichtig hochwertige und zugleich fachlich fundierte Materialien für Lehrkräfte sind. Das kostenlose Schulstart-Paket verbindet konkrete Unterrichtsmaterialien mit Impulsen für einen sprachsensiblen und diskriminierungskritischen Schuljahresbeginn.

Ergänzt wird das Angebot durch den SchlaU-Schuljahreskalender, der neben den gesetzlichen Feiertagen auch religiöse Feiertage aus zwölf Religionen sichtbar macht und damit Gesprächsanlässe über unterschiedliche Lebensrealitäten und Zugehörigkeiten eröffnet – in jeder Lerngruppe!

In der SchlaU-Werkstatt arbeiten Überzeugungstäter:innen und Bildungsenthusiast:innen, die mit großem Engagement für gerechtere Bildungschancen eintreten und ihre Materialien und Weiterbildungsangebote Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und Schulen kostenlos zugänglich machen.

#SchlauWerkstatt #AnfangGutAllesGut #SchlaULernen #Schulanfang #DaZ #SchulstartPaket


Kornelia Schlaaf-Kirschner arbeitet seit mehr als 30 Jahren als selbstständige Fortbildnerin, Supervisorin und Institutsleiterin und setzt sich intensiv für Inklusion und Qualitätsentwicklung im Elementarbereich ein. Nach Berufserfahrungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie -neurologie in Düsseldorf gründete sie 1992 ihr eigenes Institut für Praxisberatung und Supervision DGSv und gab ihr Fachwissen zeitweise auch über einen Lehrauftrag an der Universität zu Köln weiter. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der praxisnahen Begleitung von Kindertagespflege und Kitas sowie der Konzeption von Qualifizierungsangeboten.

Als Referentin und Leiterin von Zertifikatskursen – unter anderem beim Landesjugendamt Köln für die Qualifizierung zur „Fachkraft für Inklusion“ – verbindet sie fundierte Theorie mit direktem Praxisnutzen für pädagogische Fachkräfte.

Ihre langjährige Expertise bringt Kornelia Schlaaf-Kirschner zudem in die Entwicklung erprobter Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente ein. So hat sie gemeinsam mit Uta Fege-Scholz und mir an der Neuauflage des Standardwerks Der Beobachtungsbogen zur Sprachentwicklung von 1–6 Jahren mit der Entwicklungsschnecke im Verlag an der Ruhr mitgewirkt. Dieses bewährte, visuelle IPS-Verfahren wurde grundlegend überarbeitet und konsequent um Perspektiven auf den zwei- und mehrsprachigen Spracherwerb, Deutsch als Zweitsprache (DaZ) sowie individuelle IPS-Förderkonzepte erweitert, für deren fachlichen und seminaristischen Austausch wir bereits mehrfach erfolgreich zusammenarbeiten konnten.


Autorin und Literaturpädagogin

Foto: (c) Bettina Fürst-Fastré

Barbara Zoschke schreibt seit mehr als 30 Jahren Kinder- und Jugendbücher und engagiert sich als Literaturpädagogin intensiv für die Leseförderung. Mehr als 50 Bücher von ihr sind in verschiedenen Verlagen erschienen, darunter zahlreiche Titel für Kinder im Erstlesealter. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Geschichten, die Kindern den Einstieg ins selbstständige Lesen erleichtern und zugleich Lust auf Bücher und Geschichten machen.

Zuletzt erschienen im Beltz Verlag in der Reihe SUPER LESBAR ihre Erstlesebücher „Der fantastische Hund“ und „Elias und das Rätsel um den Weihnachtsmann“ (ET August 2026). Die Reihe SUPER LESBAR verbindet eine besonders lesefreundliche Gestaltung mit spannenden, humorvollen Geschichten und richtet sich an Kinder, denen das Lesen noch nicht leichtfällt.

Als Autorin und Literaturpädagogin beschäftigt sich Barbara Zoschke seit vielen Jahren mit der Frage, wie Geschichten gestaltet und vermittelt werden können, damit Kinder gern lesen und Vertrauen in ihre eigenen Lesefähigkeiten entwickeln.

Ihre literaturpädagogische Erfahrung bringt Barbara Zoschke außerdem als Projekt-Referentin beim LESEMENTOR Bundesverband in die Entwicklung von Angeboten zur Leseförderung ein, für die sie mich bereits mehrfach als Referenten gewinnen konnte. Aus dieser Zusammenarbeit ist ein fachlicher Austausch entstanden, der wissenschaftliche Erkenntnisse, literaturpädagogische Praxis und die konkrete Arbeit mit Kinderliteratur miteinander verbindet.


LESEMENTOR steht seit 2008 für individuelle Leseförderung durch persönliche Beziehung. Nach dem bewährten 1:1-Prinzip begleiten ehrenamtliche Lesementor:innen ein Kind mindestens ein Schuljahr lang – eine Stunde pro Woche. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Lesefreude und Sprachkompetenz sowie der Erfahrung, durch eine verlässliche Bezugsperson, individuell gesehen und gestärkt zu werden. Unter dem Dach von LESEMENTOR Bundesverband e. V. engagieren sich bundesweit inzwischen mehr als 17.500 ehrenamtliche Lesementor:innen, die rund 23.500 Kinder und Jugendliche lesefördernd begleiten. In über 140 regionalen Vereinen und Initiativen wird das 1:1-Lesementoring in Zusammenarbeit mit Schulen vor Ort umgesetzt.

Als Referent der Fachtagung in Kassel konnte ich 2025 erstmals im Rahmen eines Workshops meine fachliche Perspektive auf Sprache und Mehrsprachigkeit einbringen und werde seitdem regelmäßig zu Veranstaltungen auch lokaler Vereine eingeladen. Daraus ist ein Austausch darüber entstanden, welche Rolle Mehrsprachigkeit in der Leseförderung spielt und wie ehrenamtliche Mentor:innen Kinder mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen wirkungsvoll begleiten können.